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der südafrikanischen Version der Kinder-Fernsehserie "Sesamstraße"
soll von Herbst an eine HIV-positive Figur mitspielen. Das kündigte
der "Sesame Workshop" (New York), der die Serie produziert,
während der Welt-AIDS-Konferenz in Barcelona an, wie die "Washington
Post" online berichtete. Die Puppe existiere zwar noch nicht
und habe auch noch keinen Namen, sie werde aber wahrscheinlich ein
etwa fünf Jahre altes Mädchen darstellen, hieß es
in dem Bericht weiter. Mit der Figur wolle die Sendung der Stigmatisierung
und Ausgrenzung von aidskranken Kindern begegnen.
Joel Schneider, Vize-Präsident des "Sesame
Workshop", kündigte einen freundlichen, aufgeweckten und
lebhaften Charakter an. "Sie wird gesund sein, nicht kränklich."
Die Puppe solle schon den kleinen Zuschauern klar machen, dass es
keine Gefahr ist, HIV-positive Menschen anzufassen, und dass sie
in die Gemeinschaft eingegliedert werden können. Ursache der
Aidsinfektion solle eine Bluttransfusion gewesen sein. Diskutiert
werde zurzeit, die Puppe auch im amerikanischen Programm zu zeigen.
In Afrika leben rund drei Viertel aller etwa
40 Millionen mit HIV infizierten Menschen, berichten die Vereinten
Nationen. Rund 3,5 Millionen hätten sich dort im Jahr 2001
neu infiziert.
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