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Eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
ist eine Entzündung oder Irritation der Augenbindehaut
(Konjunktiva). Die Bindehaut befindet sich auf der Innenseite
der Augenlider und auf dem anliegenden Augapfel.
Kinder sind besonders häufig von
einer Konjunktivitis betroffen. Für eine Bindehautentzündung
gibt es viele Ursachen. Die Behandlung richtet sich nach dem
jeweiligen Auslöser.
Wie
entsteht eine Bindehautentzündung?
Man unterteilt die Krankheit in zwei Gruppen, in nicht-ansteckende
und ansteckende Bindehautentzündungen.
Unter nicht-ansteckenden Bindehautentzündungen
versteht man:
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allergische
Augenentzündungen, die unter anderem durch Pollen,
Hausstaub oder Kosmetik verursacht werden - diese
Form sieht man oft in Zusammenhang mit Heuschnupfen;
hierbei handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion, |
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Irritationen des Auges, z. B. durch
zu starkes Licht (Solarium, Schnee, Schweißarbeiten),
Staub, Fremdkörper und diverse Chemikalien. |
Eine Bindehautentzündung kann auch
in Verbindung mit anderen Krankheiten, beispielsweise Schuppenflechte
(Psoriasis), entstehen. Auch eine verspätete Entwicklung
der Tränenkanäle bei Säuglingen kann zu einer
Bindehautentzündung führen. Denn bei einer verspäteten
Entwicklung ist das Auge zu feucht, was bakterielle Infektionen
fördert. Die Tränenkanäle entwickeln sich in
den ersten zwölf Monaten.
Ansteckende Bindehautentzündungen
entstehen durch Infektion mit Viren oder Bakterien:
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Virusinfektionen: Verschiedene Viren können
Augenentzündungen verursachen. Zu den Erregern gehören
das Herpesvirus, das Grippevirus, das Adenovirus und das
Zostervirus. |
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Bakterielle Infektionen: häufig durch
Staphylokokken und Streptokokken. Diese Form wird oft
bei Kindern diagnostiziert. Neugeborene können sich
auch mit Chlamydien oder - wenn auch nur selten -
mit Gonokokken während der Geburt infizieren. |
Mögliche Übertragungswege ansteckender
Bindehautentzündungen sind der direkte oder indirekte
Augenkontakt mit verunreinigten, infizierten Händen.
Welche
Anzeichen verspürt man bei der Bindehautentzündung?
Das typische Zeichen einer Bindehautentzündung ist das
rote Auge. Zusätzlich sondert das Auge Sekret
ab, und die Bindehaut schwillt an.
Die allergische Bindehautentzündung
geht mit einem starken Jucken und einer Bindehautschwellung
als Hauptsymptome einher.
Bei Bindehautentzündungen, die durch
zu starke Beleuchtung ausgelöst worden sind, treten starke
Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen und feuchte
Augen auf.
Bei Fremdkörpern und Staub im Auge
kommt es zu Irritationen und Tränenfluss verbunden mit
dem Gefühl, etwas im Auge zu haben.
Die virusbedingte Bindehautentzündung
kann sowohl ein einzelnes Auge als auch beide Sehorgane betreffen.
Das Auge rötet sich dabei besonders im unteren Teil und
ist äußerst feucht. Der Patient leidet an Juckreiz
und einem Fremdkörpergefühl. Vereinzelt entstehen
Trübungen der Hornhaut. Manchmal tritt gleichzeitig eine
Erkältung auf.
Bei einer bakteriell bedingten Bindehautentzündung
kann es zu einer eitrigen Absonderung in einem oder beiden
Augen kommen. Die Krankheit beginnt in der Regel an einem
Auge. Besonders die Bindehaut, die das Innere des Unterlides
auskleidet, rötet sich. Das Auge verklebt beim Schlafen,
nicht selten kommt es zur Schorfbildung. Manchmal fühlt
man ein Brennen.
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