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Diabetes
mellitus (Zuckerkrankheit)
Diabetes mellitus, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt,
ist die am häufigsten auftretende Stoffwechselerkrankung beim
Menschen. In Deutschland sind etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung
daran erkrankt. Diabetes bewirkt, dass durch einen absoluten oder
relativen Insulinmangel bzw. eine unzureichende Insulinwirkung der
Gehalt an Zucker (Glukose) im Blut erhöht wird (Hyperglykämie).
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Typ-1-Diabetes
Der Typ-1-Diabetes gehört zu den Autoimmunerkrankungen,
das heißt körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper)
zerstören die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse.
Diese fortschreitende Entzündung und Zerstörung der Zellen
entsteht über viele Jahre. Bei manchen Menschen werden Jahre
vor dem Ausbruch der Krankheit bereits Abwehrzellen gegen die Zellen
der Bauchspeicheldrüse gefunden. [Mehr...]
Typ-2-Diabetes
Ursache des Typ-2-Diabetes ist meist Übergewicht. Durch
die vermehrte Nahrungsaufnahme müssen die Zellen der Bauchspeicheldrüse
vermehrt Insulin bilden. Zusätzlich wird die Empfindlichkeit
der Zellen auf Insulin verringert. Um diese verminderte Empfindlichkeit
(Insulinresistenz) auszugleichen, bildet die Bauchspeicheldrüse
noch mehr Insulin. Diese jahrelange Überforderung der Zellen
führt schließlich zu einer Erschöpfung der Insulinproduktion,
zum Insulinmangel und damit zum Typ-2-Diabetes. [Mehr...]
Gestationsdiabetes
(Schwangerschaftsdiabetes)
Der Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes ist eine Form
der Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft entsteht
und unmittelbar nach der Geburt meist wieder verschwindet. Die Krankheit
betrifft zwar hauptsächlich übergewichtige Frauen sowie
Frauen, in deren Familien Diabetes aufgetreten ist, zählt jedoch
insgesamt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen.
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Unterzucker
(Hypoglykämie) bei Diabetikern
Die Überdosierung von Insulin oder bestimmten Diabetesmedikamenten
(Antidiabetika) führt bei Diabetes-Patienten zu Unterzucker.
Als Reaktion auf den Unterzucker setzt der Körper bestimmte
Hormone (Adrenalin) frei, die zu Heißhunger, Zittern, Unruhe
und Schwitzen führen. Da das Gehirn im Gegensatz zu anderen
Organen Energie nur aus der Zuckerverbrennung gewinnen kann, zeigen
sich beim Unterzucker schnell Bewusstseinsstörungen. [Mehr...]
Nervenschädigung
(Polyneuropathie) durch Diabetes
Die Polyneuropathie bei Diabetes ist eine Nervenschädigung,
die alle Nerven betreffen kann. Das Ausmaß der Nervenschädigung
ist abhängig von der Dauer der Diabeteserkrankung und von der
Güte der Stoffwechseleinstellung. 50 Prozent der Diabetespatienten
entwickeln nach zehnjähriger Krankheitsdauer eine Polyneuropathie.
Sowohl die Reizwahrnehmung als auch die Funktion von Organen kann
beeinträchtigt werden. [Mehr...]
Diabetische
Ketoazidose
Die diabetische Ketoazidose ist eine akute Stoffwechselentgleisung.
Ursache dieses lebensbedrohlichen Zustands ist der absolute oder
relative Insulinmangel. Daher tritt die diabetische Ketoazidose
in erster Linie bei Patienten mit Typ-1-Diabetes (insulinabhängigem
Diabetes) auf. [Mehr...]
Nierenerkrankung
(Nephropathie) bei Diabetes mellitus
Die diabetische Nierenerkrankung entsteht nach jahrelanger (schlecht
eingestellter) Zuckerkrankheit. Eine zusätzliche Rolle bei
der Entwicklung der Erkrankung spielt auch ein bei Diabetikern oft
erhöhter Blutdruck. Die frühzeitige Therapie des Bluthochdrucks
und des Diabetes mellitus setzt das Risiko der Nierenerkrankung
herab. Bei fortgeschrittener Nierenerkrankung kann eine Blutwäsche
(Dialyse) notwendig werden. [Mehr...]
Für
Diabetiker extrem wichtig: Achten Sie auf Ihre Füße!
Eines der Probleme, mit denen Diabetiker häufig zu kämpfen
haben, ist der so genannte diabetische Fuß. Bei etwa 6% der
Diabetiker treten erhebliche Fußprobleme auf, die allein im
Jahr 1997 zu ca. 28.000 Amputationen führten. Aus
diesem Grund möchten wir Ihnen ein paar Grundregeln an die
Hand geben, die Sie unbedingt befolgen sollten. [Mehr...]
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