Impressum
Wenn Sie Kontaktinformationen suchen, gern wissen möchten,
wer für den Inhalt und für die technische Umsetzung unserer
Website verantwortlich ist oder an weiteren Informationen interessiert
sind, zu deren Bereitstellung wir gem. Teledienstgesetz verpflichtet
sind, schauen Sie in unser Impressum. |
Fundierte
Informationen
Zu vielen Gesundheits-Themen halten wir fundierte und verständlich
formulierte Informationen für Sie bereit. Hier eine Auswahl:
|
Weitere
Infos
Unsere Linksammlung ist mehr als eine Aneinanderreihung
von Internet-Adressen. Websites zu den Themen Medizin, Gesundheit
und Wellness werden kurz beschrieben, und sie können nachlesen,
wie wir die Seiten in Hinblick auf Informationsgehalt, Verständlichkeit
und Übersichtlichkeit bewertet haben. [Mehr...]
|
Wichtig:
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen und Informationen
zum Haftungsausschluss!
|
|
 |
 |
 |
| Allgemeines
über Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) |
 |
|
Diabetes mellitus (lat.: honigsüßer
Durchfluss), im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, ist
die am häufigsten auftretende Stoffwechselerkrankung
beim Menschen. In Deutschland sind etwa zwei bis drei Prozent
der Bevölkerung daran erkrankt. Diabetes bewirkt, dass
durch einen absoluten oder relativen Insulinmangel bzw. eine
unzureichende Insulinwirkung der Gehalt an Zucker (Glukose)
im Blut erhöht wird (Hyperglykämie).
Welche
Formen von Diabetes gibt es?
Es gibt zwei Haupttypen von Diabetes:
|
Der Typ-1-Diabetes
entsteht durch eine Zerstörung der insulinproduzierenden
Zellen in der Bauchspeicheldrüse, bis schließlich
kein Insulin mehr ausgeschüttet werden kann. Dies
ist der klassische Insulinmangeldiabetes (auch "jugendlicher
Diabetes" genannt), der meist bereits im Kindes-
oder Jugendalter beginnt. |
|
|
|
Der Typ-2-Diabetes
kommt wesentlich häufiger vor und wird sowohl durch
eine verminderte Empfindlichkeit der Zellen auf Insulin
(Insulinresistenz) als auch durch einen Insulinmangel
hervorgerufen. Der Typ-2-Diabetes wird auch Altersdiabetes
genannt, weil die Patienten meist über 40 Jahre
alt sind. Es mehren sich allerdings die Hinweise, dass
er auch bei stark übergewichtigen Jugendlichen vorkommen
kann. |
Weitere Formen der Zuckerkrankheit:
|
Gestationsdiabetes
(Schwangerschaftsdiabetes) tritt typischerweise in der
Schwangerschaft auf und verschwindet danach wieder. Bei
etwa 30 Prozent der Frauen entwickelt sich allerdings
innerhalb von fünf Jahren eine bleibende Zuckererkrankung. |
|
|
|
Sekundärer Diabetes kann auftreten
als Folge von Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen, Infektionen
(z. B. Zytomegalievirus, angeborene Röteln u. a.)
oder Erkrankungen hormonproduzierender Drüsen mit
vermehrter Herstellung von z. B. Kortisol (Cushing-Syndrom),
Wachstumshormonen (Akromegalie) oder Schilddrüsenhormonen
(Schilddrüsenüberfunktion). Auch Medikamente
wie z. B. Kortison, wassertreibende Medikamente oder
die Antibabypille können die Verursacher sein, in
seltenen Fällen auch genetische Defekte der insulinproduzierenden
Zellen und der Insulinwirkung. |
Wie
entsteht Diabetes?
Das Hormon Insulin wird in den so genannten Langerhansschen
Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet. Alle
Körperzellen benötigen Insulin, um Zucker aus der
Blutbahn aufzunehmen. In der Zelle wird der Zucker zu Energie
verbrannt. Kann der Zucker nicht von den Zellen aufgenommen
werden, steigt die Zuckerkonzentration im Blut an. Ist eine
bestimmte Konzentration des Zuckers im Blut überschritten,
gelangt der Zucker in den Harn und wird ausgeschieden.
Durch die erhöhte Zuckerausscheidung
wird dem Körper zusätzlich Wasser entzogen. Eine
weitere Aufgabe des Insulins ist die Hemmung der Zuckerbildung
in der Leber und in den Muskeln. Durch Insulinmangel wird
vermehrt Zucker in diesen Organen gebildet, und der Blutzuckerspiegel
steigt weiter an.
Beim Typ-1-Diabetes
kommt es zur Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen
und damit zum Insulinmangel.
Beim Typ-2-Diabetes
ist die Empfindlichkeit der Zellen auf Insulin vermindert.
Dadurch ist die Aufnahme des Zuckers in die Körperzellen
gestört. Die insuliproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse
reagieren darauf mit einer zunächst vermehrten Insulinausschüttung,
die zu einer Überbeanspruchung und damit Erschöpfung
der Insulinproduktion führt.
|
|
|
|
|