Impressum
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wer für den Inhalt und für die technische Umsetzung unserer
Website verantwortlich ist oder an weiteren Informationen interessiert
sind, zu deren Bereitstellung wir gem. Teledienstgesetz verpflichtet
sind, schauen Sie in unser Impressum. |
Fundierte
Informationen
Zu vielen Gesundheits-Themen halten wir fundierte und verständlich
formulierte Informationen für Sie bereit. Hier eine Auswahl:
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Weitere
Infos
Unsere Linksammlung ist mehr als eine Aneinanderreihung
von Internet-Adressen. Websites zu den Themen Medizin, Gesundheit
und Wellness werden kurz beschrieben, und sie können nachlesen,
wie wir die Seiten in Hinblick auf Informationsgehalt, Verständlichkeit
und Übersichtlichkeit bewertet haben. [Mehr...]
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Wichtig:
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen und Informationen
zum Haftungsausschluss!
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Was
können Sie selbst tun?
Die Diabetesbehandlung zielt in weitem Umfang auf Selbsthilfe ab.
Das meint die Fähigkeit, sich selbst zu behandeln. Dies ist
nur durch Erfahrung möglich - und durch Unterricht.
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In speziellen Diabetiker-Schulungen bekommt man
diesen Unterricht. Im Laufe einer Woche wird alles, was mit
Diabetes in Verbindung steht, besprochen. |
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Eine Diabetiker-Selbsthilfegruppe, deren Adresse
beim Deutschen Diabetiker Bund e. V. erfragt werden
kann, hilft bei praktischen Fragen. Die Anschrift:
Deutscher Diabetiker Bund e. V.
Danziger Weg 1
D- 58511 Lüdenscheid
Telefon: 02351 - 98 91 53
eMail: info@diabetikerbund.de
http://www.diabetikerbund.de |
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Sie müssen lernen, den Blutzucker selbstständig
mit Hilfe eines kleinen Messgeräts zu bestimmen und zu
beurteilen. |
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Eine gründliche Einführung in die Insulinbehandlung
ist für diejenigen wichtig, die Insulin spritzen müssen. |
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Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist
das Diabetestagebuch, in dem alle Blutzuckerwerte festgehalten
werden. Dieses Tagebuch, das Sie von Ihrem Arzt oder in der
Apotheke bekommen können, ist auch ein Bindeglied zwischen
Arzt und Patient. |
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Achten Sie auf Ihr Körpergewicht und bewegen
Sie sich (Muskelarbeit), gehen Sie regelmäßig zu
den Vorsorge-Untersuchungen, vermeiden Sie auch kleinste Verletzungen
an den Füßen beziehungsweise desinfizieren Sie sofort
jede noch so kleine Wunde am Körper und halten Sie sich
an die Empfehlungen Ihres Arztes. |
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Geben
Sie das Rauchen auf. |
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Zusätzlich sollten Sie sich in medizinischer
Fußpflege
unterweisen lassen. |
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Hinweise auf weitergehende Informationen finden Sie in unserer
Linksammlung. |
Komplikationen
Bei beiden Diabetesformen können sich Folge-Erkrankungen entwickeln.
Einige davon können sehr plötzlich auftreten:
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Zu niedriger Blutzuckergehalt (Hypoglykämie)
kann als Folge der Behandlung auftreten (wenn man z. B.
trotz Tabletteneinnahme zu wenig gegessen hat). Innerhalb kürzester
Zeit (binnen weniger Minuten!) können Sie das Bewusstsein
verlieren (Unterzuckerschock), wenn Sie nicht sofort etwas essen.
Deshalb sollten Diabetiker immer etwas Traubenzucker und einen
Patientenausweis bei sich haben. Außerdem sollten Sie
Ihre Verwandten, Freunde und Arbeitskollegen über Ihre
Erkrankung und die Möglichkeit eines Unterzuckerschocks
unterrichten. |
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Das Zuckerkoma (Ketoazidose
bei Typ-1-Diabetes)
ist ein lebensgefährlicher Zustand, der auf Mangel an Insulin
zurückzuführen ist. Das so genannte hyperosmolare
Zuckerkoma ist ebenfalls durch einen sehr hohen Zuckerspiegel
bedingt und kommt eher beim Typ-2-Diabetiker
vor. Diese zwei Arten von Zuckerkoma entstehen langsamer als
ein Unterzuckerschock. |
Folgende
Spätkomplikationen sind zu befürchten:
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Durch vermehrte Ablagerung von Zucker- und Fettstoffen
(siehe auch Arterienverkalkung) in den kleinen und großen
Gefäßen kommt es zu arteriellen Durchblutungsstörungen.
Es besteht z. B. auch die Gefahr eines Herzinfarktes oder
Schlaganfalles. |
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Diabetische Netzhauterkrankung (Retinopathie):
Aufgrund der diabetischen Gefäßerkrankung entsteht
eine Durchblutungsstörung der Netzhaut. Es kann zu Blutungen
und zur Neubildung von Gefäßen und schließlich
zur Einschränkung des Sehvermögens bis hin zur Blindheit
kommen. Außerdem erkranken Diabetiker häufiger am
Grauen Star und am Grünen Star. |
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Auch Störungen des Nervensystems (Neuropathie)
sind nicht selten. Die Nerven werden weniger empfindlich für
Reize, was sich zunächst in einem Kribbeln oder Brennen
in den Händen oder Füßen bemerkbar machen kann.
Leichte Verletzungen (z. B. beim Schneiden der Fußzehen)
werden nicht mehr gespürt und heilen schlecht ab. Es können
sich unbemerkt Geschwüre bilden, die Gewebe und Knochen
zerstören. |
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Durch Veränderungen der kleinen Gefäße
in der Niere können Nierenschäden
entstehen, bis hin zu Nierenversagen und Dialysepflicht. |
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Bei Männern sind Potenzstörungen möglich. |
Diabetische Spätkomplikationen entwickeln
sich erst nach einigen Jahren. Beim Typ-2-Diabetes
können auf Grund des langen Zeitraums, in dem die Krankheit
unerkannt war, jedoch bereits zum Diagnosezeitpunkt Komplikationen
auftreten.
Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt,
dass eine gute Kontrolle der Zuckerkrankheit das Risiko für
diabetische Spätschäden verringern oder sogar verhindern
kann und eine normale Lebenserwartung möglich ist.
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