Impressum
Wenn Sie Kontaktinformationen suchen, gern wissen möchten,
wer für den Inhalt und für die technische Umsetzung unserer
Website verantwortlich ist oder an weiteren Informationen interessiert
sind, zu deren Bereitstellung wir gem. Teledienstgesetz verpflichtet
sind, schauen Sie in unser Impressum. |
Fundierte
Informationen
Zu vielen Gesundheits-Themen halten wir fundierte und verständlich
formulierte Informationen für Sie bereit. Hier eine Auswahl:
|
Weitere
Infos
Unsere Linksammlung ist mehr als eine Aneinanderreihung
von Internet-Adressen. Websites zu den Themen Medizin, Gesundheit
und Wellness werden kurz beschrieben, und sie können nachlesen,
wie wir die Seiten in Hinblick auf Informationsgehalt, Verständlichkeit
und Übersichtlichkeit bewertet haben. [Mehr...]
|
Wichtig:
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen und Informationen
zum Haftungsausschluss!
|
|
 |
 |
 |
| Unterzucker
(Hypoglykämie) bei Diabetikern |
 |
|
Das Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse
produziert. Insulin reguliert den Zuckergehalt im Blut. Steigt
der Insulingehalt im Blut zu hoch, sinkt der Blutzuckerspiegel
unter den Normalbereich. Einen Zuckergehalt unter 45 mg/dl
(unter 2,5 mmol/l) bezeichnet man als Unterzucker.
Die Überdosierung von Insulin oder
bestimmten Diabetesmedikamenten (Antidiabetika) führt
bei Diabetes-Patienten
zu Unterzucker. Als Reaktion auf den Unterzucker setzt der
Körper bestimmte Hormone (Adrenalin) frei, die zu Heißhunger,
Zittern, Unruhe und Schwitzen führen. Da das Gehirn im
Gegensatz zu anderen Organen Energie nur aus der Zuckerverbrennung
gewinnen kann, zeigen sich beim Unterzucker schnell Bewusstseinsstörungen.
Patienten mit schlecht eingestelltem Diabetes können
Anzeichen der Unterzuckerung auch bei Zuckerwerten über
45 mg/dl (2,5 mmol/l) entwickeln, da sie an sehr
hohe Zuckerwerte gewöhnt sind.
Ist eine bestimmte Konzentration des
Zuckers im Blut überschritten, gelangt der Zucker in
den Harn und wird ausgeschieden. Durch die erhöhte Zuckerausscheidung
wird dem Körper zusätzlich Wasser entzogen. Eine
zweite Aufgabe des Insulins ist die Hemmung der Zuckerbildung
in der Leber und in den Muskeln. Durch Insulinmangel wird
vermehrt Zucker in diesen Organen gebildet, und der Blutzuckerspiegel
steigt weiter an.
Wie
kommt es zur Unterzuckerung?
Ein Unterzucker kann folgende Ursachen haben:
|
zu wenig Nahrung bei gleicher Insulin-
oder Medikamentendosis, |
|
|
|
zu viel körperliche Bewegung bei gleicher
Insulin- oder Medikamentendosis, |
|
|
|
Alkohol, |
|
|
|
eine zu hohe Dosis von Insulin oder Tabletten. |
Welche
Symptome treten bei Unterzucker auf?
Unterzucker kann sich durch folgende Symptome äußern:
|
Heißhunger, Schwitzen, Schwächegefühl,
Unruhe, Müdigkeit, Blässe, Zittern, Sehstörungen,
Herzklopfen, |
|
|
|
Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen,
Bewusstseinsstörungen, Krämpfe, Bewusstlosigkeit,
Atem- und Kreislaufstörungen. |
Bei einigen Diabetikern ist Unterzucker
auch ohne Frühsymptome zu beobachten. Dies gilt besonders
bei Diabetikern mit einer Nervenentzündung (Polyneuropathie).
Bei diesen Patienten kann es plötzlich zu Krämpfen
und Bewusstlosigkeit kommen, ohne dass zuvor andere Symptome
als Vorwarnung aufgetreten sind. Um sicherzugehen, wird bei
diesen Patienten im Alltag ein etwas höherer Blutzuckergehalt
angestrebt als normalerweise empfohlen. Eine häufige
Messung des Blutzuckergehalts ist dann besonders wichtig.
Unterzucker lässt sich unterteilen
in
|
leichten Unterzucker, bei dem der Patient
selbst Anzeichen für einen niedrigen Blutzucker bemerkt
und entsprechend reagiert, und |
|
|
|
schwerwiegenden Unterzucker (hypoglykämischer
Schock) mit Ausfallerscheinungen des Gehirns, bei dem
der Patient sofort ärztliche Hilfe benötigt. |
|
|
|
|
|