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| Der
Körper heizt ein |
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Keine Angst vor Fieber! Im Gegenteil:
Der vorschnelle Griff zum Medikamentenschrank würde den
Gesundungsprozess nur verlangsamen. Allerdings sollten Sie
wissen, ab wann und für wen Fieber gefährlich werden
kann. Oftmals helfen schon kleine Gegenmittel.
Was
ist Fieber?
So sehr die Körpertemperatur den Betroffenen auch schwächen
mag, Fieber ist keine Krankheit, sondern zeigt an, dass der
Körper mit einer Krankheit kämpft. Der Körper
selbst ruft diese sinnvolle Begleiterscheinung einer Infektionskrankheit
oder einer Entzündung hervor, um die zugrundeliegende
Erkrankung schneller und besser bekämpfen zu können,
denn bei höherer Körpertemperatur arbeitet das Abwehrsystem
schneller. Damit leistet Fieber einen
wichtigen Beitrag zum Gesundwerden und sollte daher im Normalfall
nicht bekämpft werden.
Man spricht von Fieber, wenn die Körpertemperatur
über 38°C ansteigt. Empfohlen wird eine Temperaturmessung
unter immer den gleichen Bedingungen, also mit dem gleichen
Thermometer am gleichen Messort zur gleichen Zeit und in genügendem
Abstand zum Essen und zu körperlichen Anstrengungen.
Dadurch können fehlerhafte Messungen weit gehend vermieden
werden. Da die rektale Temperaturmessung wenig hygienisch
ist und die Messung unter der Achselhöhle sehr lange
dauert und zudem ungenau ist, wird meist die orale Messmethode
empfohlen. Dabei wird das Thermometer für drei Minuten
unter der Zunge platziert. Mit dieser Methode werden gute
Resultate erzielt, wenn mindestens zehn Minuten vor der Messung
das Rauchen unterlässt und keine heißen oder kalten
Nahrungsmittel zu sich nimmt.
Wie
entsteht Fieber?
In der Regel ist Fieber die Folge einer Infektion mit Viren
oder Bakterien. Der Körper setzt nach dem Kontakt mit
den Erregern bestimmte Stoffe frei, die zu einer Erhöhung
der Körpertemperatur führen. Durch den Anstieg der
Temperatur gehen viele Bakterien und Viren zugrunde. Die häufigsten
Ursachen für Fieber sind:
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Erkältung,
Grippe,
Bronchitis etc., |
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Nieren- und Blaseninfektionen, |
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Magen-Darm-Infekte, |
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Brustdrüsenentzündung, |
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Blutvergiftung (so genannte Sepsis: schweres
Krankheitsgefühl, Schüttelfrost und hohes Fieber), |
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Rheuma, |
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Malaria, |
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Bei Säuglingen: Zahnen, Flüssigkeitsverlust,
Drei-Tage-Fieber, |
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Bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern:
Pseudokrupp (meist durch Luftverschmutzung verursachte
Kehlkopfentzündung; kennzeichnend sind Anfälle
mit Husten, Heiserkeit und Atemnot), Infektionen im Kindesalter
wie z. B. Mumps, Masern etc. |
Fieber kann auch ohne erkennbare Ursache
auftreten.
Welche
Beschwerden treten auf?
Ein Anstieg des Fiebers geht meist mit Frieren (Schüttelfrost)
einher. Das Abfallen des Fiebers kündigt sich durch Schwitzen
an. Zu dem Fieber kommen häufig Kopfschmerzen und unangenehme
Gliederschmerzen ("einem tut alles weh").
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