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| Die
Schmerzen weggurgeln |
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Roter Rachen und Halsschmerzen -
bei einer Erkältung
sind sie keine Seltenheit, denn krank machende Viren befinden
sich nun auf dem Weg ins Körperinnere.
Auch in einem gesunden Mund und Rachen
tummelt sich ein buntes Nebeneinander der verschiedensten
Keime. Keiner von Ihnen gewinnt jedoch die Oberhand; sie halten
sich gegenseitig die Waage. Bei einer Erkältungskrankheit
gerät allerdings das Gleichgewicht durcheinander: Plötzlich
ist eine bestimmte Virenart in der Überzahl und kann
die Schleimhaut von Hals und Rachen infizieren.
Wie
entstehen Halsschmerzen?
Durch die Krankheitskeime kommt es zu einer Entzündung
der Schleimhaut im Halsbereich. Je nachdem wo sich die Erreger
ansiedeln, unterscheidet man zwischen einer Rachenschleimhautentzündung
(Pharyngitis), Stimmband- oder Kehlkopfentzündung (Laryngitis)
oder einer Mandelentzündung (Tonsillitis oder Angina
tonsillaris).
Halsschmerzen können als Symptom
einer isolierten, durch Viren oder Bakterien verursachten
Infektion auftreten (z. B. Mandelentzündung); meist
sind sie jedoch Symptom einer Erkältung. Die häufigsten
Ursachen für Halsschmerzen sind:
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Erkältung,
Grippe,
Mandelentzündung, |
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Überbeanspruchung der Stimme durch
Singen, Schreien oder langes Reden, |
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Reizung der Atemwege durch Rauch oder staubige,
trockene Luft, |
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andere Erkrankungen, z. B. Drüsenfieber,
Pseudokrupp (meist durch Luftverschmutzung verursachte
Kehlkopfentzündung; kennzeichnend sind Anfälle
mit Husten, Heiserkeit und Atemnot) oder Mumps. |
Ob Sie bei einer Erkältung wirklich
eine Halsentzündung bekommen, hängt auch vom Zustand
der Rachenschleimhaut ab. Ist sie bereits vorgeschädigt -
z. B. durch starken Alkoholkonsum, Zigarettenrauch, Industrie-
und Autoabgase oder durch das Einatmen von Reizstoffen am
Arbeitsplatz -, kann sie den Krankheitserregern nur wenig
Widerstand bieten. Wenn sich der Patient diesen Substanzen
weiterhin aussetzt, besteht die Gefahr, dass die Halsentzündung
Monate anhält und chronisch wird.
Welche
Beschwerden treten auf?
Die Viren hinterlassen ihre Spuren: Die hintere Rachenwand
schwillt an und rötet sich. Als Folge fällt das
Schlucken schwer oder schmerzt sogar. Im Hals kann es kratzen
oder brennen, außerdem fühlt er sich trocken an.
Manchmal tritt sogar Fieber
auf. In vielen Fällen lassen sich am Unterkiefer und
am Hals die angeschwollenen Lymphknoten ertasten. Bei einer
Angina kommen geschwollene und gerötete oder gar vereiterte
Mandeln dazu. Sind Kehlkopf oder Stimmbänder entzündet,
kommt es zusätzlich zu Heiserkeit.
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