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| Wenn
die Nase überfordert ist |
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Die menschliche Nase ist zu weit mehr
als nur zum Riechen da. Sie ist nämlich nicht nur für
den Transport von Duftmolekülen zu den Riechzellen verantwortlich,
sondern reinigt außerdem die eingeatmete Luft von schädlichen
Mikroorganismen und Schwebstoffen, reguliert die Temperatur
der Atemluft und sorgt dafür, dass sie ausreichend mit
Feuchtigkeit angereichert wird.
Um diese Aufgaben erledigen zu können,
muß die Nase gesund und voll funktionstüchtig sein.
Entscheidend ist dabei, dass die Schleimhaut in der Nasenhöhle
und den Nebenhöhlen intakt ist.
Was
ist ein Schnupfen?
 Ist
die Funktion der Nase gestört, äußert sich
das in dem wohl allen bekannten Schnupfen. Ein Schnupfen beginnt
meist mit einem Kitzeln oder Brennen in der Nase; hinzu kommen
oft Niesreiz, Frösteln und Kopfdruck. In der nächsten
Phase wird vermehrt wässriges, klares Sekret ausgeschieden,
das später zunehmend gelblicher und dickflüssiger
wird. Die Nasenschleimhäute röten sich und schwellen
an, wodurch die Nase verstopft ist. Als unangenehm wird auch
meist die Beeinträchtigung des Geruchs- und des Geschmackssinns
empfunden. Schnupfen kann allein auftreten oder zusammen mit
anderen Beschwerden bei einer Erkältung
oder Grippe.
Wie
entsteht ein Schnupfen?
Es sind über 200 verschiedene Schnupfenviren bekannt,
die sich im Luftstrom der Atemluft oder in feinsten Tröpfchen
befinden, die beim Husten oder Niesen aus Nase und Mund einer
erkrankten Person ausgestoßen werden. Aus diesem Grund
wird die Art der Infektionsübertragung auch Tropfcheninfektion
genannt. Auch eine Übertragung durch Hautkontakt ist
möglich.
Besonders leicht siedeln sich die Viren
auf einer vorgeschädigten Nasenschleimhaut an, wie das
z. B. bei trockener
Raumluft oder bei Unterkühlung der Fall sein kann.
In der Regel klingt der Schnupfen nach einigen Tagen von allein
wieder ab. Es ist jedoch auch möglich, dass sich die
Viren von der Nasenschleimhaut auf Rachen, Hals, Bronchien,
Stirn- und Nebenhöhlen und über den Nasen-Ohren-Kanal
in den Gehörgang ausbreiten. Außerdem können
sich auf der durch Viren geschwächten Schleimhaut, begünstigt
durch den schlechteren Sekretabfluss, leicht Bakterien ansiedeln.
Oft wird aus einem Schnupfen eine Nebenhöhlenentzündung
(Sinusitis) mit Druckgefühl oder Schmerzen in den Kieferhöhlen.
Gefährlich ist die Ausbreitung in den Bereich der Stirnhöhlen.
Besonders bei Kindern kommt es auch oft zu einer Mittelohrentzündung.
Eine Virusinfektion ist jedoch nicht
die einzige mögliche Ursache für eine verstopfte
oder laufende Nase. Die häufigsten Ursachen sind:
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Erkältung
(grippaler Infekt), |
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Heuschnupfen, |
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Umgang mit Stoffen, die die Augen reizen
können (z. B. Staub oder Chemikalien), |
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Nasenpolypen (gutartige Wucherungen der
Nasenschleimhaut), |
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so genannter trockener Arzneimittelschnupfen,
der durch eine dauerhafte, regelmäßige Anwendung
von Nasentropfen und -sprays hervorgerufen wird, |
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chronischer trockener Schnupfen, wie er
häufig bei Rauchern und bei Personen auftritt, die
beruflich Staub und Rauch ausgesetzt sind, |
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durch Gefäßerweiterung bedingter
Schnupfen im Alter (der so genannte vasomotorische Schnupfen). |
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