Logo WERFT-Apotheke
Apotheken-Logo
HomeAktuellesMonatsthemaInfo-ThemenServiceOnline-ShopLinksKontakt
Sie befinden sich hier:  Monatsthema > Pfeiffersches Drüsenfieber > Seite 1
eMail: team@0800pille.de
Inhaltsübersicht
Begriffsdefinition
Entstehung
Symptome
Diagnose
Was können Sie tun?
Therapie
Vorbeugung
Prognose
 
Impressum
Wenn Sie Kontaktinformationen suchen, gern wissen möchten, wer für den Inhalt und für die technische Umsetzung unserer Website verantwortlich ist oder an weiteren Informationen interessiert sind, zu deren Bereitstellung wir gem. Teledienstgesetz verpflichtet sind, schauen Sie in unser Impressum.
 
Info-Themen
Mehr...
Fundierte Informationen
Zu vielen Gesundheits-Themen halten wir fundierte und verständlich formulierte Informationen für Sie bereit. Hier eine Auswahl:
Ernährungsberatung
Reisemedizin
Diabetes
Allergien
 
Links
Mehr...
Weitere Infos
Unsere Linksammlung ist mehr als eine Aneinanderreihung von Internet-Adressen. Websites zu den Themen Medizin, Gesundheit und Wellness werden kurz beschrieben, und sie können nachlesen, wie wir die Seiten in Hinblick auf Informationsgehalt, Verständlichkeit und Übersichtlichkeit bewertet haben. [Mehr...]


Wichtig:
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen und Informationen zum Haftungsausschluss!

 
Infektiöse Mononukleose (Seite 1 von 2)
Zur nächsten Seite
Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)

Pfeiffersches Drüsenfieber, auch infektiöse Mononukleose genannt, ist eine Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht wird. Das Virus infiziert die Schleimhäute von Nase, Mund, Rachen und eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen (so genannte B-Lymphozyten).

Pfeiffersches Drüsenfieber dauert üblicherweise zwei bis drei Wochen und heilt unkompliziert aus. Selten nimmt die Krankheit einen ernsthaften Verlauf.

Besonders häufig sind junge Menschen im Alter zwischen vier und 15 Jahren betroffen. Die Mononukleose ist weit verbreitet. Über 95 Prozent der Erwachsenen haben sich bis zum 30. Lebensjahr infiziert. Im Rahmen der Infektion werden Antikörper gegen das Virus gebildet. Dadurch gewinnt man eine lebenslange Immunität, das heißt, dass man nur einmal an Mononukleose erkranken kann.

 
Wie entsteht das Pfeiffersche Drüsenfieber?
Das Epstein-Barr-Virus wird durch Speichelkontakt übertragen, etwa in Kindergärten oder beim Küssen ("kissing-disease"). Die Infektion kann auch auf indirektem Wege erfolgen, z. B. durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen). Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitszeichen (Inkubationszeit) beträgt etwa zehn bis 50 Tage.

 
Welche Anzeichen verspürt man bei einem Pfeifferschen Drüsenfieber?
Bei einer infektiösen Mononukleose kommt es zu folgenden Symptomen:

  Fieber (bei etwa 93 Prozent der Erkrankten in den ersten zwei Wochen),
  Halsentzündung mit geschwollenen Mandeln, auf denen sich ein dicker weißer Belag bildet (bei etwa 82 Prozent),
  bei etwa 95 Prozent der Erkrankten schwellen die Lymphknoten an Hals, Nacken und seltener auch in den Achselhöhlen oder am ganzen Körper schmerzhaft an,
  Müdigkeit (kann einige Monate anhalten),
  Muskelschmerzen und Kopfschmerzen.

Seltener sind:

  Übelkeit und Oberbauchbeschwerden, die ein Zeichen für eine Milzvergrößerung sein können (in etwa 50 Prozent der Fälle),
  Lebervergrößerung bei etwa elf Prozent und Gelbsucht (Ikterus) bei ca. fünf Prozent der Erkrankten,
  Ausschlag, vor allem nach antibiotischer Behandlung mit Ampicillin.

Im Erwachsenenalter kann dem eigentlichen Krankheitsausbruch, der sich mit Fieber ankündigt, eine Phase von bis zu zwei Wochen mit grippeähnlichen Symptomen wie Müdigkeit, Halsschmerzen, Muskelschmerzen und Schwellung der Hals-Lymphknoten vorangehen. Bei Kleinkindern verläuft die Erkrankung meist ohne Symptome.

 
Welche Untersuchungen werden zur Diagnose benötigt?
Der Arzt stellt die Diagnose anhand des Krankheitsbilds und der typischen Blutbildveränderungen (Nachweis von sogenannten Pfeiffer-Zellen).

Ein spezieller Antikörper-Test gibt gegebenenfalls Sicherheit darüber, ob eine infektiöse Mononukleose vorliegt. Da die Antikörper, insbesondere bei Erkrankungsbeginn, noch nicht bei allen Erkrankten nachweisbar sind (nach einer Woche in 40 Prozent und nach drei Wochen in etwa 90 Prozent der Fälle), müssen unter Umständen wiederholte Tests durchgeführt werden.

 
Was können Sie selbst tun?
Der Arzt stellt die Diagnose anhand des Krankheitsbilds und der typischen Blutbildveränderungen (Nachweis von sogenannten Pfeiffer-Zellen).

  Wenn Sie hohes Fieber haben, eine Gelbfärbung der Haut (Ikterus) bemerken oder Schmerzen im linken Oberbauch haben, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
  Vermeiden Sie körperliche Anstrengung, besonders in den ersten vier Wochen nach Beginn der Krankheit. Beachten Sie, dass harte körperliche Tätigkeit oder Sport zu einem Milzriss führen kann, wenn diese durch die Erkrankung vergrößert ist. Auf Grund der ausgeprägten Müdigkeit und der Konzentrationsstörungen vergehen normalerweise mehrere Monate, bevor Sie wieder voll belastungsfähig sind.
  Warme Getränke (Tee) lindern Halsschmerzen.
  Bei Fieber müssen Sie viel trinken und eventuell fiebersenkende Medikamente (z. B. Acetylsalicylsäure) einnehmen.
  Schonen Sie sich, ruhen Sie sich aus, vor allem, wenn Sie unter Müdigkeit und Fieber leiden.

 

 
Nächste Seite   Zur nächsten Seite
Zurück zur Themen-Übersicht   Zurück zur Themen-Übersicht
 
Site durchsuchen
Hilfe zur Suchfunktion
 
Online-Shop
Mehr...
Zum Online-ShopNeu!
Ab sofort können Sie bei uns Waren aus dem Gesundheitsbereich bequem von zu Hause aus bestellen. In unserem Online-Shop erwartet Sie ein reichhaltiges Sortiment von freiverkäuflichen Artikeln - von Diabetiker-Nahrungsmitteln bis zu Verbandstoffen, von Kosmetika bis zu Pflanzenschutzmitteln ist hier alles zu finden. [Mehr...]
 
Kiel regional
Mehr...
Notdienstplan etc.
Wegen unserer Lage in Kiel-Gaarden bieten wir natürlich auch einige regionale Serviceleistungen speziell für den Raum Kiel, wie z. B. den Notdienstplan der Kieler Apotheken, Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen und eine Liste mit Adressen zum Thema Gesundheit. [Mehr...]
 
Service
Mehr...
eMail-Service
Lassen Sie sich von uns individuell per eMail beraten! Wir informieren Sie gern darüber, welche Impfungen Sie für eine Reise vornehmen lassen und welche Medikamente Sie einpacken sollten, sagen Ihnen, welche Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten, die Sie einnehmen, auftreten können, und geben Ihnen detaillierte Auskünfte über Medikamente, für die Sie sich interessieren. [Mehr...]

 

Zum Seitenanfang   Zum Seitenanfang

[  Home  |  Aktuelles  |  Monatsthema  |  Info-Themen  |  Service  |  Online-Shop  |  Links  |  Kontakt  |  Impressum  ]
 
eMail an den Webmaster
Design und Realisierung: Comprehensive Computer Services